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Ich bin so müde.
Des Wartens.
Des Hoffens.
Des Sehnens.
Des zuversichtlich seins.
Gerade eben große Worte geschwungen.
Dass ich Macht habe.
Kriege verhindere.
Das ist leicht.
Die Stiefmutter meines Sohnes
legt Wert darauf, dass ich nichts bin
und sie alles.
Ich hab sie vor 5 Jahren aus meinem Haus geworfen,
weil sie unverschämt zu mir war
und seither kein Wort mehr gewechselt.
Am Samstag, als ich zum Standesamt kam,
stand sie schon da, neben ihm.
Ich ging hin, gab ihr die Hand und begrüßte sie freundlich.
Wir sprachen die ganze Hochzeit über miteinander.
So leicht lassen sich Kriege verhindern.

Ich bin sehr müde.
Die Zeit vergeht, alles welkt.
Ich sehne mich nach Wasser.

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